Martin Schmitz Verlag

Barbara Kalender & Jörg Schröder | März Verlag | TAZ Blog | Pressedownload

Schröder erzählt
Jubiläumskassette zum 70. Geburtstag von Jörg Schröder
Ca. 2800 Seiten, 1990-2008, 50 Folgen / 5 Treuegaben
Signiert und limitiert (Auflage 70)
H: 485 mm, B: 260 mm, T: 365 mm, 23 kg

Als Kommissionsverlag haben wir diese Kassette bis 2011 verkauft. Bitte wenden sie sich nun direkt an den März Verlag!

Seit Mai 1990 produzieren Barbara Kalender & Jörg Schröder die Folgen von "Schröder erzählt" im Desktop-Publishing-Verfahren. Die Jubiläumskassetten anlässlich des 70. Geburtstags von Jörg Schröder im Herbst 2008 enthalten die 1. bis 50. Folge nebst fünf Treuegaben. Sämtliche Folgen werden von Jörg Schröder signiert und handschriftlich nummeriert.

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Häufig gestellte Fragen:

1. Wer ist Jörg Schröder?

2. Was ist "Schröder erzählt"?

3. Was ist operative Literatur?

4. Warum erscheint "Schröder erzählt" als Tresorpublikation und nicht als normale Buchausgabe?

5. Warum erscheint kein Best-of von "Schröder erzählt"?

6. Was ist ein Kommissionsverlag und warum übernimmt Martin Schmitz die Jubiläumskassette als Verleger?

7. Warum ist die Jubiläumskassette so teuer, und wer soll sie kaufen?

8. Die Wahrheit in "Schröder erzählt".

9. Wer hat sich schon positiv zu "Schröder erzählt" geäußert?

10. In welchen Bibliotheken bzw. Sammlungen befinden sich Ausgaben von "Schröder erzählt"?

FAQ 1: Wer ist Jörg Schröder?

Jörg Schröder ist der Gründer des legendären März Verlags und der deutschen Olympia Press. Von den 158 Originalausgaben des März Verlags wurde jede zweite zum Kultbuch. Jörg Schröder ist auch der Gestalter des berühmten gelb-rot-schwarzen MÄRZ-Erscheinungsbilds. Als Beispiele aus der März-Produktion seien genannt: "Acid. Neue amerikanische Szene", herausgegeben von R. D. Brinkmann, R. R. Rygulla und Jörg Schröder; Edgar Snow, "Roter Stern über China"; Leonard Cohen, "Schöne Verlierer"; Günter Amendt, "Sexfront"; Robert Crumb; "Headcomix"; Ken Kesey, "Einer flog über das Kuckucksnest"; Carlos Castaneda, "Die Lehren des Don Juan"; Leroi Jones, "Schwarze Musik"; Bernward Vesper, "Die Reise"; Jules Vallès, "Jacques Vingtras"; Upton Sinclair, "Der Dschungel", Isabelle Eberhardt, "Sandmeere"; Kenneth Patchen, "Schläfer erwacht"; Ralph Ellison, "Unsichtbar"; Siegfried Bernfeld, "Antiautoritäre Erziehung und Psychoanalyse"; Leslie A. Fiedler; "Die Rückkehr des verschwundenen Amerikaners"; Valerie Solanas, "Scum. Manifest zur Vernichtung der Männer".
Im März Verlag erschienen u. a. folgende deutsche Autoren: Elfriede Jelinek, Wolf Wondratschek. Rolf Dieter Brinkmann, Manfred Esser, Christian Schultz-Gerstein, Wolfgang Neuss, Uve Schmidt, Fee Zschocke und »der wichtigste deutsche Autor des März Verlags« (Diedrich Diederichsen) Jörg Schröder. Denn 1972 wechselte Jörg Schröder für kurze Zeit die Schreibtischseiten und erzählte Ernst Herhaus "Siegfried". Damit begann seine Karriere als Schriftsteller. "Siegfried" löste einen literarischen Skandal aus. Weil darin Ross und Reiter genannt sind, provozierte das Buch zwölf Prozesse, die bis vor die Schranken des BGH führten. Jörg Schröder gewann bis auf einen, alle Prozesse. "Siegfried" erschien seitdem mit einigen geschwärzten Passagen und erreichte eine Auflage von bisher 105.000 Exemplaren.
Im Jahr 1987 liquidierten Jörg Schröder und seine Frau Barbara Kalender den März Verlag. Die Rücklagen waren verbraucht, und der Verleger musste am Herz operiert werden. Das Archiv des März Verlags mit rund 200.000 Blatt übernahm das Deutsche Literaturarchiv in Marbach. Es gehört dort zu den meistbenutzten Beständen. Zurück

FAQ 2: Was ist "Schröder erzählt"?

Seit 1990 veröffentlichen Barbara Kalender und Jörg Schröder "Schröder erzählt". Bisher sind 51 Folgen und vier Treuegaben erschienen mit insgesamt ca. 2800 Seiten. Mit diesen vielbändigen Zyklus liefern die beiden Autoren die einzige generationsübergreifende Erzählung des postfaschistischen halbsouveränen Teilstaats Bundesrepublik. Und seit dem Jahr 1989 begleiten sie die Wiedervereinigung der beiden Republiken.
Die Folgen von "Schröder erzählt" verknüpfen autobiographische Stränge mit zentralen und peripheren Ereignissen. Sie können, wie andere große Zyklen der Literatur, selbständig und in beliebiger Reihenfolge gelesen werden – am meisten Gewinn hat der Leser allerdings von einer durchgehenden Lektüre. Denn es handelt sich eben auch um ein raffiniert komponiertes Gesamtkunstwerk. "Schröder erzählt" nennt Ross und Reiter. Keine der handelnden Personen wurde anonymisiert, kein Handlungsablauf zu Schlüssellochfiktion herabgewürdigt. Nach landläufigen Maßstäben sind diese Texte deshalb indiskret. Die Autoren sehen es anders. Sie machen sich mit ihren Erzählungen unkorrumpierbar, weil ihre schonungslose Offenheit sie vor der Vereinnahmung durch den Betrieb schützt. Weder jener Kanzler Gerhard Schröder noch diese Kanzlerin Angela Merkel, die sich angewöhnt haben aus Gründen der Profilierung die Kultur zu umarmen, würden das gefährliche Autorenpaar von "Schröder erzählt" auf die Treppen oder den Salon des Kanzleramts einladen. Das ist ganz im Sinne von Schröder & Kalender. Ihr Werk ist nicht auf Harmonie angelegt, sondern auf Angriff. Und sie nehmen es in Kauf, dass sich ihr Renommee nicht zu Lebzeiten auszahlt. Sie streben Wirkung an und nicht Effekte.
Über die zahlreichen wirksamen Bücher, Taten und Untaten, welche "Schröder erzählt" begleiten, informiert die März-Website.
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FAQ 3: Was ist operative Literatur?

In seiner "Geschichte der französischen Literatur im 19. und 20. Jahrhundert" schreibt Victor Klemperer – sein Werk "LTI. Aus dem Notizbuch eines Philologen" verlegte Jörg Schröder 1966 als erster im Melzer Verlag (dem Vorläufer seines März Verlags) – über Jules Vallès, den ersten Autor einer spezifisch sozialistischen Kunstsparte: das operative Genre. Jörg Schröder verlegte die Triologie "Jacques Vingtras", Jules Vallès’ opus magnum im März Verlag. Le communard Vallès ist dann auch das Vorbild des "Schröder erzählt"-Konzepts. Dieses Werk lässt sich nicht in den starren Zwang eines literarischen Systems einordnen. Schröder & Kalender verlangen von ihren Texten, dass sie wahr sein müssen. Manches wird dann Geschichte, der Leser wird belehrt, manchmal schockiert und immer unterhalten. Mehr Vergnügen kann ein literarisches Werk nicht bieten.
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FAQ 4: Warum erscheint "Schröder erzählt" als Tresorpublikation und nicht als normale Buchausgabe?

Schon vor dem neuen Urteil des Bundesverfassungsgerichts, welches den Grundsatz formulierte, dass die Meinungsfreiheit schon dann tangiert ist, wenn das Persönlichkeitsrecht »deutungsoffen« verletzt ist, war es nahezu sinnlos Prozesse wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts zu führen.
Nach zwölf Verfahren wegen Schröders Autobiographie "Siegfried" hatten deshalb Barbara Kalender und Jörg Schröder ein neues Vertriebssystem entwickelt: Sie stellten nur so viele Exemplare von "Schröder erzählt" im Desktop-Verfahren her, wie die Subskribenten im voraus bezahlt haben. So entstand kein Lager, in welches Erniedrigte und Beleidigte vollstrecken konnten.
Auch die Jubiläumsausgaben im Kommissionsverlag von Martin Schmitz werden natürlich nach diesem Konzept angefertigt: Erst wenn die jeweilige Ausgabe bestellt und bezahlt ist, wird sie hergestellt, nummeriert, signiert und versandt. Natürlich ist es schade, dass es keine große Öffentlichkeit für "Schröder erzählt" gibt. Aber das ist angesichts des Inhalts eben nicht möglich. Und sehen wir es positiv: Wir können froh sein, dass "Schröder erzählt" überhaupt veröffentlicht und zugänglich ist, wenn auch nur für die happy few. Zurück

FAQ 5: Warum erscheint kein Best-of von "Schröder erzählt"?

Es gibt in den ca. 2800 Seiten von "Schröder erzählt" eine große Zahl juristisch unbedenklicher Passagen von literarischer Schönheit. Es lag also nahe, dass es im Laufe der 18 Jahre, seit dem Erscheinen der ersten Folge von "Schröder erzählt", eine Reihe von angesehenen Verlagen gab, die den beiden Autoren vorschlugen, eine Auswahl nach dem Best-of-Prinzip zu treffen. In einem Fall war dieses Projekt sogar bis zu einem Verlagsvertrag gediehen und die Auswahl dann auch soweit getroffen worden, dass im Jahr 2007 ein Buch von 400 Seiten erscheinen sollte. Barbara Kalender und Jörg Schröder haben diese Ausgabe im letzten Moment zurückgezogen mit der Begründung: Der operative Charakter von "Schröder erzählt" wäre mit einer weichgespülten Auswahl verfälscht worden. Das wollten sie ihrem opus magnum nicht antun. Es wird also weder ein "Best of" noch eine Gesamtausgabe von "Schröder erzählt" geben, sondern nur die 50 Folgen und die fünf Treuegaben in ihrer ursprünglichen Gestalt. Zurück

FAQ 6: Was ist ein Kommissionsverlag und warum übernimmt Martin Schmitz die Jubiläumskassette als Kommissionsverleger?

Im Gegensatz zum Verlagsvertrag übertragen im Kommissionsverlag die Autoren kein Recht zur Vervielfältigung. Vielmehr bleiben diese Inhaber der Nutzungsrechte.
Der Martin Schmitz Verlag verbreitet die Jubiläumskassette von "Schröder erzählt" als Kommissionsverlag, um auf diese Weise ein Werk, das er schätzt, seinen Kunden anzubieten – etwa vergleichbar mit der Arbeit eines Galeristen. Barbara Kalender mit ihrem März Desktop Verlag trägt die Kosten der Herstellung, Martin Schmitz die des Vertriebs der Sonderausgabe zum 70. Geburtstag von Jörg Schröder.
Martin Schmitz hat die Autoren zu diesem ungewöhnlichen Projekt angeregt, weil er überzeugt ist, dass "Schröder erzählt" dem Leser und seinen Kindern die Lektüre einer ganzen Bibliothek zum Wesen der bürgerlichen Klassengesellschaft erspart und gleichzeitig großes Vergnügen bereiten wird. Dem Verleger Martin Schmitz ist klar, dass der Konflikt »Kunstfreiheit versus Persönlichkeitsschutz« niemals auszuräumen sein wird. Es wird also immer Samisdatliteratur geben, die Aufklärung bietet, auch in demokratisch verfassten Staaten. In diesem raren Genre nimmt "Schröder erzählt" einen ersten Platz ein. Zurück

FAQ 7: Warum ist die Jubiläumskassette so teuer, und wer soll sie kaufen?

Die Folgen von "Schröder erzählt" werden von den Autoren gesetzt und als Druckvorlagen am Mac ausgegeben. Nach dem Ausdruck wird jedes Exemplar dem Subskribenten persönlich gewidmet, signiert und anschließend von Hand gebunden. Es handelt sich also um eine bibliophile Autorenedition. Die Durchschnittsauflage aller Folgen des Gesamtwerks beträgt bisher 400 nummerierte Exemplare. Jede Folge kostet 35 Euro, die 50 Folgen der Jubiläumsedition mithin 1750 Euro. Die fünf Kassetten sind ein Bonus. Dies ist ein angemessener Preis für eine Edition im Genre des Künstlerbuchs.
Der bisherige Kreis der "Schröder erzählt" Subskribenten besteht aus Freunden der Literatur aller Art, darunter Autoren, Künstler, Buchhändler, Verleger, Journalisten, Universitäts-Instituts- und Spezialbibliotheken und natürlich den März-Sammlern. Ich (M.S.) möchte diesen Kreis um 70 Käufer erweitern. Wer dazu gehören könnte? Nach neuesten Marktforschungsergebnissen teilen sich die Konsumenten in sieben Gruppen. Davon kommen für "Schröder erzählt" immerhin 27 % in Frage, nämlich: Abenteurer (3 %), Hedonisten (11 %), Genießer (13 %). Die restlichen 73 % – also Harmoniser (23 %), Traditionalisten (24 %), Disziplinierte (10 %) und Performer (6 %) – sind vermutlich weniger interessiert :)) Die kaufen eher Bildungsbürgermöbel wie den großen Brockhaus oder eben digitalen Luxus. Zurück

FAQ 8: Die Wahrheit in "Schröder erzählt".

Zum Thema Wahrheit in der Literatur bringen wir ein Zitat aus der letzten Folge aus "Schröder erzählt" mit dem Titel "Eitelkeit auf Eitelkeit": Ob das große Welttheater uns jemals Wahrheit bieten kann? Unser blauer Planet rollt so oder so dahin. Wahrscheinlich bleibt einem Schriftsteller nur der Versuch, so wahrhaftig wie irgend möglich zu erzählen. Leider stehen aber auch Leute, die nicht zu den Renegaten, Theoriekaspern, Anpaßlern und Karrieristen gehören, die sich vielmehr als randständige, nicht marktkonforme, stets scheiternde Geniedarsteller gebärden, sehr oft mit der Wahrheit auf Kriegsfuß. Dabei ist doch das Streben nach Wahrheit das einzige Prinzip, für das es sich lohnt, diese ganze bescheuerte Schriftstellerei überhaupt zu betreiben, denn das Geld, das man damit verdient, reicht nicht zum Leben und nicht zum Sterben.
Florian Havemann ist solch ein Herzchen, der die Fakten immer so darstellt, wie es ihm passt. In seiner jüngst erschienenen, dicken Autobiographie mit dem schlichten Titel "Havemann" schreibt er: »Das Buch ist meine Wahrheit.« Er bildet sich auf diesen blödesten aller Gemeinplätze eine Menge ein, und die Kritiker wiederholen den gedankenlosen Satz wie ein Axiom. Dabei liegt doch auf der Hand, daßs »meine« oder »deine« Wahrheit ein Widerspruch in sich ist. Die Wahrheit ist doch kein Glücksspiel wie "Meine Tante, deine Tante", denn sie ist nur ohne Possessivpronomen zu haben.
Zwar haben wir schon in der Untersekunda von Sokrates gelernt, daß die Suche nach der Wahrheit nur im Hinterfragen von Argumenten und Erfahrungen gelingen kann und selbst bei größter Anstrengung keine absolute Wahrheit zu erzielen ist. Auch Max Horkheimer sieht das natürlich so, aber seine Paraphrase zum Begriff der Wahrheit taugt als Maxime: »Wir werden nie im Besitz der Wahrheit sein, und deshalb wird auch niemals ein totales fertiges System zu entwerfen sein. Was wir aber tun können, ist nichts anderes, als diese Wahrheit im Denken, die wir nicht positiv bezeichnen können, aber die noch immerhin eine solche Macht bedeutet, daß wir sehen, was unwahr ist, was nicht recht ist, was gegen die Ideen gerichtet ist, die wir mit dem Begriff der Wahrheit verbinden, diese Wahrheit im Denken zu erhalten.« Eine schlichte Forderung, die man an jeden Autor stellen muß, der sich anschickt, autobiographisches Material zu verwenden.
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FAQ 9: Wer hat sich schon positiv zu "Schröder erzählt" geäußert?

Arnfried Astel, Karl-Heinz Bohrer, Henryk M. Broder, Mathias Bröckers, Jürgen Busche, Michael Buselmeier, Jockel Butzbach (i. e. Jörg Fauser), Diedrich Diederichsen, Georg Diez, Wiglaf Droste, Ekkehard Faude, Nils Folckers, Rainald Goetz, Albrecht Götz von Olenhusen, Gerhard Henschel, Frank Hertweck, Helmut Höge, Lorenz Jäger, Peter W. Jansen, Hans-Klaus Jungheinrich, Wolfram Knorr, Helmut Kreuzer, Karl Krolow, Detlef Kuhlbrodt, Erwin von Löw, Toni Meissner, Jochen Meyer, Michael Mönninger, Robert Neumann, Ulrich Ott, Thomas Palzer, Tine Plesch, Georg Ramseger, Matthias Reichelt, Stefan Ripplinger, Dorothea Roth, Jürgen Roth, Uve Schmidt, Michael Schreiner, Christian Schultz-Gerstein, Sabine Schultze, Uwe Schweikert, Gustav Seibt, Claudius Seidl, Kay Sokolowsky,  Wolfgang Spindler, Jörg Sundermeier, Kurt Lothar Tank, Horst Tomayer, Jamal Tuschick, Johannes Ullmaier, Klaus Völker, Henner Voss, Volker Weidermann, Florian Felix Weyh, Arno Widmann, Helmut Ziegler, Dieter E. Zimmer, Christian von Zittwitz, Gerhard Zwerenz. (siehe März-Website "Das A und O") Zurück

FAQ 10: In welchen Bibliotheken bzw. Sammlungen befinden sich Ausgaben von "Schröder erzählt"?

Bibliotheken, die das Gesamtwerk von "Schröder erzählt" besitzen:

a) Deutschland

1 Universitätsbibliothek Frankfurt a. M.
2 Universitätsbibliothek Mainz, Institut für Buchwesen
3 Humboldt Universität Berlin
4 Humboldt Universität Berlin, Heiner Müller Archiv
5 Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin
6 Bayerische Staatsbibliothek, München und Augsburg
7 Universitätsbibliothek München
8 Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt a. M.
9 Deutsche Nationalbibliothek, Leipzig
10 Deutsches Literaturarchiv, Bibliothek, Marbach a. N.
11 Deutsches Literaturarchiv, Handschriftenabteilung, Marbach
12 Hamburger Institut für Sozialforschung
13 Staatsgalerie Stuttgart, Sohm-Archiv
14 Stiftung Sammlung Falckenberg, Hamburg
15 Neuer Berliner Kunstverein, n.b.k.

b) Ausland:

16 Staatsbibliothek Luxemburg
17 University of Iowa
18 Library of Congress, Washington
19 The Widener Library, Harvard University, Cambridge

Bibliotheken, die Einzelfolgen von "Schröder erzählt" bezogen haben:

a) Deutschland:

20 Zentral- und Landesbibliothek, Berlin
21 Württembergische Landesbibliothek, Stuttgart
22 Universität Osnabrück, Bibliothek Vechta
23 Ruhr Universität, Bochum
24 Thüringische Universitäts- und Landesbibliothek, Jena
25 Landesbibliothek, Oldenburg
26 Universitätsbibliothek, Potsdam

b) Ausland

27 Universitätsbibliothek, Basel
28 Kantons- und Universitätsbibliothek, Freiburg

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Foto: Martin Eberle

Spätere Historiker, so sie nicht am üblichen Kunsthonig kleben bleiben wollen, werden zu dieser Quelle müssen.
Gerhard Zwerenz, Ossietzky, 2001

Der Mann, der möglicherweise Deutschlands größter Erzähler der letzten fünfzehn Jahre genannt zu werden verdient.
Diedrich Diederichsen, Spex, 12/1986

Daß Schröder mit Vorliebe unter die Gürtellinie ziele, läßt sich nicht einmal sagen – er kennt keine Gürtellinie, er redet von kompletten Leuten.
Dieter E. Zimmer, Die Zeit, 10/1972

Alles, was Sie dem deutschen Kulturbetrieb schon immer zugetraut haben, aber nie zu glauben wagten, erzählt Ihnen Jörg Schröder ...
Gerhard Henschel, Kowalski, 7/1991

Was ist die deutsche Nachkriegskultur, und wie wurde und wird sie gemacht? Und da wird es dann richtig klasse. Schröder erzählt, wer wann und wo was mit wem gekungelt hat, und wie die Chose läuft. Wiglaf Droste, Rolling Stone, 1996

Es macht Spaß, sich zu Jörg Schröder bekennend zu äußern. Ich verstehe nicht, wie der hoch idiosynkratische, also wahrhaftige Autor zu seinen vielen Übelnehmern gekommen ist. Es spricht gegen diese Leute, sich von Schröder, dem Seismograph der alten Bundesrepublik, Retter der Satire und Gründer des wichtigsten Verlags einer Epoche, düpiert zu fühlen.
Jamal Tuschik, Junge Welt, 3/2008